Warum der Arzt-Service den Unterschied macht
Der Unterschied zwischen einem Anbieter mit und ohne Arzt-Service ist simpel: Bei einer reinen Versandapotheke braucht man schon ein fertiges Rezept. Beim Anbieter mit Arzt-Service bekommt man das Rezept gleich mit. Das klingt nach einem kleinen Detail, ist in der Praxis aber ein großer Unterschied. Viele Patienten haben keinen Arzt, der ihnen Cannabis verschreiben will oder kann. Der Hausarzt hat keine Erfahrung damit, der Facharzttermin ist in drei Monaten, und die Schmerzen sind jetzt. Anbieter mit Arzt-Service lösen dieses Problem: Man registriert sich, bekommt zeitnah einen Termin für ein Videogespräch mit einem auf Cannabis spezialisierten Arzt und hat bei Eignung innerhalb weniger Tage ein Rezept. Die Ärzte auf diesen Plattformen kennen sich mit den verschiedenen Sorten, Dosierungen und Indikationen aus, weil sie täglich Patienten beraten. Ob Schmerzen, Schlafstörungen, ADHS oder Depressionen - der Arzt kann einschätzen, welches Produkt am besten passt.
Ein weiterer Vorteil: Anbieter mit Arzt-Service unterstützen oft beim Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse. Die Ärzte wissen, wie der Antrag formuliert sein muss und welche Unterlagen der Medizinische Dienst sehen will. Dieses Wissen kann den Unterschied zwischen Genehmigung und Ablehnung machen. Die Erstberatung kostet je nach Plattform zwischen 0 und 50 Euro, Folgerezepte sind günstiger. Für eine Verschreibung sollte dokumentiert sein, dass herkömmliche Therapien nicht ausreichend geholfen haben. Es hilft, Arztbriefe, Diagnosen und eine aktuelle Medikamentenliste zum Videogespräch mitzubringen. Mehr zum Ablauf erklärt unser Ratgeber: Cannabis-Rezept online bekommen. Auf unserer Plattform finden Sie bewertete Anbieter mit Arzt-Service, die Sie nach Preis, Wartezeit und Patientenerfahrungen vergleichen können.