Mehr als Kopfschmerzen - was Migräne wirklich bedeutet
Wer noch nie eine echte Migräne hatte, kann es sich schwer vorstellen. Es sind nicht einfach starke Kopfschmerzen. Es ist ein pochender, pulsierender Schmerz, meistens auf einer Kopfseite, der stundenlang oder tagelang anhält. Dazu kommen Übelkeit, manchmal Erbrechen, eine extreme Empfindlichkeit gegen Licht und Geräusche. Viele Betroffene können während einer Attacke nichts anderes tun als im abgedunkelten Zimmer liegen und warten, bis es vorbeigeht. Und das passiert nicht einmal im Jahr, sondern bei vielen mehrmals im Monat. Die Standardbehandlung mit Triptanen hilft bei der akuten Attacke, aber nicht immer und nicht bei jedem. Und wer Triptane zu oft nimmt, riskiert einen Medikamenten-Übergebrauch-Kopfschmerz - Kopfschmerzen, die durch Kopfschmerzmittel ausgelöst werden. Ein Teufelskreis. Für die Vorbeugung gibt es Betablocker, Antidepressiva, Topiramat - alles Medikamente mit eigenen Nebenwirkungen, die man täglich nehmen muss, auch wenn man gerade keine Migräne hat. Cannabis bietet hier einen anderen Weg. Neuere Forschungen vermuten, dass ein Mangel an körpereigenen Endocannabinoiden zur Entstehung von Migräne beitragen kann. THC und CBD können dieses Defizit ausgleichen: THC lindert den Schmerz direkt, CBD wirkt entzündungshemmend und kann die Gefäße im Kopf regulieren.
Vorbeugung und Akuthilfe mit Cannabis
Cannabis lässt sich bei Migräne auf zwei Arten einsetzen, und viele Patienten nutzen beide. Zur Vorbeugung nimmt man täglich eine niedrige Dosis CBD-Öl, morgens und abends ein paar Tropfen unter die Zunge. Das soll die Anfallshäufigkeit senken, und viele Patienten berichten, dass sie statt acht Migränetagen im Monat nur noch drei oder vier haben. Wenn trotzdem eine Attacke kommt, hilft der Vaporizer: Eine kleine Menge THC-betonte Blüten inhalieren, und innerhalb von Minuten lässt der Schmerz nach. Das ist schneller als jede Tablette, weil der Wirkstoff über die Lunge direkt ins Blut geht. Manche Patienten konnten ihre Triptane damit komplett ersetzen, andere nutzen Cannabis als Ergänzung, wenn Triptane allein nicht reichen. Ein besonderer Vorteil: Cannabis wirkt gleichzeitig gegen die Übelkeit, die bei vielen Migräne-Patienten fast genauso schlimm ist wie der Schmerz. Herkömmliche Migräne-Medikamente adressieren die Übelkeit meistens nicht. Auch Stress, einer der häufigsten Migräne-Trigger, wird durch die entspannende Wirkung gemildert.
Rezept, Kosten und Krankenkasse
Den Anfang macht ein Fragebogen bei einer Telemedizin-Plattform. Im Videogespräch mit dem Arzt wird die Migräne-Geschichte besprochen: Wie oft kommen die Attacken, was wurde bisher versucht, wie stark ist die Beeinträchtigung. Ein Migräne-Tagebuch ist hier Gold wert - nicht nur für den Arzt, sondern auch für einen späteren Kassenantrag. Wer zeigen kann, dass er acht oder mehr Migränetage pro Monat hat und mindestens zwei vorbeugende Medikamente erfolglos ausprobiert hat, hat gute Karten. Anbieter mit Arzt-Service begleiten den gesamten Ablauf von der Diagnose bis zur Lieferung. Die Kosten liegen bei 50 bis 200 Euro monatlich, je nachdem ob man nur CBD-Öl zur Vorbeugung nimmt oder auch Blüten für die Akutbehandlung. Das klingt nach viel, aber viele Patienten sparen gleichzeitig bei Triptanen, die auch nicht billig sind. Die Lieferung über Versandapotheken dauert drei bis fünf Werktage. Insgesamt vergehen von der Registrierung bis zur ersten Dosis etwa ein bis zwei Wochen - schneller als ein Termin beim Neurologen, auf den man in Deutschland oft Monate warten muss. Migräne überschneidet sich häufig mit Schlafstörungen, chronischen Schmerzen und Neuropathie - bei all diesen Beschwerden kann Cannabis helfen.
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