Wenn Antidepressiva nicht reichen

Depression und Angst gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland. Jeder fünfte Mensch wird im Laufe seines Lebens davon betroffen. Die Standardbehandlung besteht aus Psychotherapie und Antidepressiva - SSRIs wie Sertralin oder Citalopram, manchmal SNRIs wie Venlafaxin. Bei vielen Patienten hilft das. Bei erstaunlich vielen aber nicht. Etwa ein Drittel der Patienten reagiert auf das erste Antidepressivum kaum oder gar nicht. Dann wird gewechselt, ein zweites probiert, ein drittes. Manche erleben starke Nebenwirkungen: Gewichtszunahme, sexuelle Funktionsstörungen, emotionale Abstumpfung, das Gefühl, gar nichts mehr zu fühlen. Für diese Patienten ist medizinisches Cannabis eine Option, die immer öfter diskutiert und verschrieben wird. THC kann in niedriger Dosierung stimmungsaufhellend wirken, den Antrieb verbessern und eine Art innere Wärme erzeugen, die bei Depressionen fehlt. CBD wirkt angstlösend, beeinflusst den Serotonin-Haushalt und kann die ständige Anspannung mildern, unter der Angstpatienten leiden. Das Endocannabinoid-System, auf das Cannabis wirkt, spielt eine zentrale Rolle bei der Regulierung von Stimmung und Emotionen.

Worauf man achten muss

Cannabis bei Depression und Angst ist kein Selbstläufer. Die Dosierung ist entscheidend, und hier liegt der wichtigste Unterschied zu anderen Indikationen. Bei Schmerzen oder Schlafstörungen hilft oft auch eine höhere Dosis. Bei Angst kann eine zu hohe THC-Dosis das Gegenteil bewirken: mehr Angst, Panikgefühle, Paranoia. Deshalb fängt man bei Angstpatienten immer mit einer sehr niedrigen Dosis an und steigert langsam. CBD-betonte Produkte sind meistens der Einstieg, weil sie keine psychoaktive Wirkung haben und die Angst zuverlässig dämpfen. THC kommt dann in kleiner Dosis dazu, wenn der Patient sich damit wohlfühlt. Bei Depressionen ist der Ansatz etwas anders: Hier kann eine moderate THC-Dosis den Antrieb verbessern, den viele Patienten verloren haben. Das Aufstehen fällt leichter, der Tag fühlt sich weniger grau an. Aber auch hier gilt: Cannabis ersetzt keine Psychotherapie. Es kann die Therapie unterstützen, indem es die akute Angst oder die bleierne Schwere einer Depression weit genug dämpft, dass der Patient überhaupt in der Lage ist, an seinen Themen zu arbeiten. Ärztliche Begleitung ist bei psychischen Indikationen wichtiger als bei jeder anderen Cannabis-Anwendung.

Der Weg zum Rezept

Telemedizin-Plattformen eignen sich gut für Angstpatienten, weil kein Praxisbesuch nötig ist. Kein Wartezimmer, keine fremden Menschen, kein Small Talk mit der Sprechstundenhilfe - für jemanden mit Sozialphobie oder Panikstörung kann schon das ein riesiger Unterschied sein. Die Beratung läuft per Video von zu Hause aus. Der Arzt sollte psychiatrische Erfahrung haben und nicht einfach jedem ein Rezept ausstellen. Seriöse Anbieter mit Arzt-Service führen ein ausführliches Erstgespräch und begleiten die Dosierungsfindung engmaschig. Für ein Cannabis-Rezept bei psychischen Indikationen muss dokumentiert sein, dass andere Therapien versucht wurden. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten seltener als bei körperlichen Beschwerden, aber ein Antrag lohnt sich trotzdem - vor allem wenn die Akte zeigt, dass mehrere Medikamente gewechselt wurden. Die monatlichen Kosten liegen bei 50 bis 200 Euro, CBD-Öle als Einstieg sind schon ab 30 Euro zu haben. Depression und Angst treten häufig gemeinsam mit Schlafstörungen und Appetitlosigkeit auf - Cannabis kann alle diese Beschwerden gleichzeitig bessern, und genau das macht es als Ergänzung so sinnvoll. Auf unserer Anbieterübersicht können Sie Plattformen vergleichen, die Erfahrung mit psychischen Indikationen haben.

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